Bilder unserer Eröffnung

Fotos: Michael Gerstner

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Erst zum Wochenmarkt …
… dann zu Minden unverpackt!

Der Wochenmarkt ist der größte und frischeste Unverpacktladen in der Stadt. Unsere Öffnungszeiten haben wir deshalb an die Zeiten des Wochenmarkts angelehnt. Wenn Ihr tagsüber arbeitet, könnt Ihr trotzdem marktfrisches Gemüse, Obst, Brot, Eier etc. bekommen:

Donnerstags könnt Ihr bis 10 Uhr Eure Bestellung für den Markt aufgeben, Bio-Bauer Günter Becker packt Euch eine Kiste nach Euren Wünschen und Ihr könnt sie Euch zwischen 16 und 19 Uhr bei uns abholen.

 

Dienstags arbeiten wir mit Olaf Böhne zusammen, der in diesem Jahr seinen Gartenbaubetrieb mit Pferden begonnen hat. Ihr könnt auf seiner Webseite »Unverpacktladen« als Abstellort für Eure Abokiste eintragen oder Ihr bestellt individuell bis Sonntag Abend und holt Eure Kiste am Dienstag bei uns ab. Besonderer Service: die Still- und Kleinkindkiste!

Wir freuen uns auf Euch – in der Brüderstraße 4!

vorläufige Öffungszeiten

Dienstag, Donnerstag
9 bis 13 Uhr und 16 bis 19 Uhr
Samstag
9 bis 14 Uhr

Unsere Challenge

Wer ist mit Zeit, Engagement und Know-how dabei? Wer beteiligt sich ein Jahr lang mit 10/20/50 € monatlich an den Raumkosten für die Baustelle Zukunft?

Einen Unverpacktladen zaubert niemand einfach so mal aus dem Hut – auch wenn das, was wir seit Oktober 2018 als Intitiative bereits geschafft haben, schon ein bisschen an Zauberei grenzt!

Um zu starten brauchen wir einen passenden Raum. Dafür wollen wir zunächst 60 Unterstützer*innen finden, die sich ein Jahr lang mit 10 € im Monat beteiligen.

So können wir zwei der drei Säulen des Ladens schon mal realisieren: einen Treffpunkt für Visionär*innen und einen Open Space für Nachhaltig­keitsakteur*innen und -initiativen, für Kurse und Workshops zu Themen wie Plastik fasten, Tauschbörsen, Talentakademie, Foodsharing, RepairCafé …

Die dritte Säule »Unverpackladen« werden wir von Anfang an mitgestalten. Wir werden das Angebot schrittweise aufbauen und uns daran orientieren, was von Euch nachgefragt wird.

Du möchtest Dich an der Puzzlefinanzierung für Minden unverpackt beteiligen?
Unsere Bankverbindung

Sparkasse Minden-Lübbecke
IBAN DE25 4905 0101 0040 1406 34
BIC WELADED1MIN

Du möchtest Mitglied bei Minden unverpackt werden?

»Ich bin dabei, weil
Minden unverpackt
wie »Bücher teilen«
Ressourcen schont,
Müll vermeidet
und Spaß macht.«

Wanda Buch
aktiv auf bookcrossing.com

»Ich bin dabei, weil es
ein großartiges Projekt
ist, das für mehr Nach-
haltigkeit, Regionalität
und mehr Miteinander
statt Gegeneinander
steht.«

Janina Herbig

»Ich bin dabei, weil
jeder kleiner Beitrag
zählt.««

Jule Hiese

»Ich bin dabei, weil es
schon lange 5 nach 12 ist
und es für mich
ein Herzensprojekt ist.«

Jana Brandt
Industrie-Kauffrau

»Ich bin dabei, weil
der Mensch als land-
schaftsprägender Faktor
durch sein Konsum-
verhalten etwas
verändern kann und
wir das gemeinsam
anpacken.«

Kornelia Fieselmann
Landschaftsplanerin

»Ich bin dabei, weil
Minden unverpackt
die Werte der
Gemeinwohl-Ökonomie
in den Genen und
im Businessplan hat.«

Lutz Dudek
Grafikdesigner

»Ich bin dabei, weil wir
zusammen in Minden
viel erreichen und
bewegen können.«

Nicole Baeumer
MA-Studentin
Integrales Bauen

»Ich bin dabei, weil
Kooperation und
Transparenz eine
unentbehrliche Grund-
lage für enkeltaugliches
Wirtschaften und
Handeln sind.«

Katharina Walckhoff
Organisationsberaterin

»Jede/r Unterstützer*in
bringt Minden
unverpackt voran.«

kontakt@minden-unverpackt.de

Online-Formulare folgen sobald wie möglich.

Kurzvorgestellt: Was steckt hinter unserer Idee

Graphik-Recording von unserem ersten Workshop
Michelle Eichloff, Okt. 2018

Unverpackt – Weniger ist mehr

Inspiriert durch den DragonDreaming Workshop während der ersten Wandeltage ins Mindener Land lässt uns das Thema nicht mehr los.

Der Weg zur Idee »unverpackt«

Gemeinwohl-Kommune Minden — utopisch? Das haben wir uns im Dezember 2017 beim zweiten Treffen unserer neugegründeten GWÖ-Gruppe gefragt … und einfach mal mit einer Wandelkarte angefangen: welche Unternehmen, Initiativen, Organisationen oder Vereine gibt es schon in unserer Stadt, unserer Region, die die Menschenrechte achten, Solidarität und Gerechtigkeit fördern, die Natur schützen und heilen und Demokratie und Mitentscheidung fördern – kurzum: dem Gemeinwohl dienen? In den darauffolgenden Monaten haben wir über vierzig Stationen gewinnen können, bei den 1. Wandeltagen ins Mindener Land mitzumachen.

Als Abschluss der Wandeltage haben wir uns in einer Etappe der Mindener Zukunftswerkstatt anno2039 vorgestellt wie es ist, wenn wir die großen Herausforderungen bewältigt haben und in einer Welt leben, in der es ein gutes Leben für Alle gibt … auf einer heilenden Erde.

Wie jede Etappe der Zukunftswerkstatt endete auch diese mit der Frage nach dem ersten Schritt: was hat uns 2018/2019 in die richtige Richtung geführt? Die Antwort: ein Unverpacktladen.

Der anschließende ganztägige DragonDreaming-Workshop* mit Ilona Koglin war für uns enorm beflügelnd.

*Im Leitfanden für GWÖ-Gruppen wird DragonDreaming als Methode für Planung und Realisation von Projekten empfohlen.

Foto: Ingrid Hausdörffer
Aus dem Labor in die Wirklichkeit: Pläne für Unverpackt-Laden in Minden

Mindener Tageblatt
vom 11. Oktober 2018

Wir wagen einen großen Sprung

Aus dem Labor in die Wirklichkeit: Pläne für Unverpackt-Laden in Minden– Wir wollen einen attraktiven Raum für nachhaltiges Handeln in der Region schaffen und von Beginn an unseren Projektprozess offen und gemeinsam gestalten.

 

Die globale Transformation ...

… findet sowieso statt – by design oder by desaster. Mit der UN-Agenda 2030, die 2015 von fast allen Länder der Erde verabschiedet wurden, haben wir einen Plan zur Weltrettung. An ihren 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) kann – von den Regierungen bis zum einzelnen Bürger! – jede*r mitarbeiten. 169 Unterzielen und über 200 dynamische Indikatoren beschreiben und zeigen, wie viele Baustellen es auf der Welt gibt, wie viele Länder Entwicklungsländer auf dem Weg zu einem guten Leben für alle auf einer heilenden Erde sind. Und dass auch Deutschland ein Entwicklungsland ist:

  • wir verbrauchen jedes Jahr so viele Ressourcen, als hätten wir drei Erden, wir leben also auf Kosten ärmerer Länder und zukünftiger Generationen
  • die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer
  • Frauen haben weniger Karrierechancen und verdienen fast 25% weniger als Männer
  • Kinder reicher Eltern können bessere Bildungsabschlüsse erreichen als ihre weniger wohlhabenden Altersgenoss*innen
  • wir vermüllen die Flüsse und Meere mit Plastik
  • und zerstören die Klimabalance, die Artenvielfalt, den Mutterboden …

Das heißt aber auch: wir können ganz konkret vor unserer Haustür anfangen und die globale Transformation …

... lokal gestalten!

Mit einem Unverpacktladen, wie wir ihn uns im DragonDreaming-Workshop erträumt haben, können wir einen konkreten Beitrag zu den oben genannten Entwicklungszielen leisten:

  • nur so viel kaufen, wie man auch wirklich braucht
  • mit Foodsharing und Zero Waste Verschwendung und Abfall verringern
  • dank ShareEconomy und RepairCafé tauschen und reparieren statt neu kaufen und wegwerfen
  • als Stützpunkt für Milch-, Gemüse- oder Brotkisten bäuerliche Landwirtschaft und handwerkliche Lebensmittelerzeuger in der Region stärken
  • direkt importierten Kaffee anbieten und dessen Erzeugergemeinschaften in Honduras auf dem Weg zur Selbstbestimmung unterstützen
  • mit unserer Partnerschaft Köln–Minden als essbaren Städte andere Städte inspirieren und die Strecke des RE6 in eine grüne, essbare »RE6ION« verwandeln

Schrittweise zum Reallabor

Im Angesicht der vielen Krisen auf der Welt stehen wir vor Problemen, die wir so noch nie gehabt haben. Eine fertige Antwort darauf gibt es nicht. Aber wir können visionäre Lösungen lokal und kooperativ entwickeln, in überschaubarem Rahmen ausprobieren und überprüfen – wie in einem Labor … mitten im Leben.

Zukunft mitgestalten – aber wie?

Einen Unverpacktladen in Minden zu gründen ist ein mutiges Experiment … und ein Schritt in eine enkeltaugliche Zukunft. Ganz gleich, mit wem man darüber spricht – der Satz: »Wir wollen einen Unverpacktladen in Minden gründen.« löst Zustimmung, Freude und hier und da auch das Angebot aus, mitzumachen. Für viele Menschen würde sich ein Traum erfüllen und die Sehnsucht, nachhaltig einzukaufen, Wirklichkeit werden.

Wir brauchen engagierte Macher*innen und eine breit aufgestellte Gruppe von Unterstützer*innen, die sich dieses Projekt konkret als Ziel vornehmen. Wir brauchen Fachleute, die uns bei einer Machbar­keits­analyse unterstützen, einen Businessplan mit Finanzierungs- und Liquiditätsplanung aufstellen, Finanzmittel organisieren, Expertise zu Steuer-, Vereins-, Versicherungs-, Handels-, Lebensmittel- und Arbeitsrecht, Bau- und Brandschutz beisteuern, Ehrenamtliche für die Besetzung des Ladens gewinnen und ausbilden etc.

Die ersten Schritte ...

Visualisiertes Protokoll unseres Treffens vom 12. Dezember 2018 in der StaBi

So weit sind wir schon ...
Unserer Einladung ins Hansehaus zum Neujahrs-Familien-Brunch am 6. Januar sind knapp 40 Gäste gefolgt und seitdem werden wir immer mehr … der Trägerverein »Minden unverpackt e.V.« ist gegründet … Wir können einen geeigneten Raum zu günstigen Bedingungen bekommen … Wir engagieren uns für geeignete politische Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wirtschaften … Wir haben als 1. Stadt in NRW in einem GWÖ-Bürger*innenKonvent>Wirtschaft Ideen und Vorschläge formuliert für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Leitbild und für die Strategischen Ziele unserer Stadt … Wir haben beim FairWandelFest am 26. Mai 2019 den Prototyp von »Minden unverpackt – Baustelle Zukunft« der Öffentlichkeit vorgestellt …
Und das könnt Ihr tun …
… und das könnt Ihr tun: Ihr könnt Euch als Puzzle-Finanzierer oder als Vereinsmitglied finanziell an der Realisierung des Unverpacktladens beteiligen … Ihr könnt weitere Mitglieder und Puzzle-Finanzier*innen gewinnen … Euch für unseren Infobrief anmelden … Mitstreiter*innen für unsere Erzeuger-/Verbraucher*innen-Gemeinschaft gewinnen oder einfach zu unserem nächsten Treffen kommen und die Baustelle Zukunft mitplanen und mitgestalten!

Was wir machen und gemacht haben …

Eine andere Stadt ist möglich …

Eine andere Stadt ist möglich …

Am 6. und 7. September kommt Davide Brocchi nach Minden. Er berichtet über den 1. Tag des guten Lebens in Köln, wie er und seine Mitstreiter*innen es geschafft haben dieses geld- und autofreie Nachbarschaftsfest seitdem jedes Jahr in einem Kölner Veedel stattfinden zu lassen, was das mit der Stadtgemeinschaft macht und warum Dresden und Berlin – hier gleich vier Kieze gleichzeitig – 2020 auch dabei sind.

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GWÖ-SommerTreff — Baustelle Zukunft?!

GWÖ-SommerTreff — Baustelle Zukunft?!

Globale Transformation lokal gestalten … wie geht das? Und der kleine UnverpacktLaden am Friedensplatz – ist er dabei nur ein Tropfen auf den heißen Stein … oder passt »steter Tropfen höhlt den Stein« besser?

In der dritten GWÖ-Sommerreihe wollen wir dieser Frage nachgehen …

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Essbare RE6ion

Essbare RE6ion

Vor neun Monaten hat Frank Bowinkelmann vom Kölner Ernährungsrat den »Kommunalen Aktionsplan essbare Stadt Köln« zu uns nach Minden gebracht. In Minden haben wir das Kölner Wappen am Bahnhof, denn Köln und Minden sind die Endpunkte der...

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Familienfest auf Kanzlersweide

Familienfest auf Kanzlersweide

Das Familienfest zur Saisoneröffnung am Weserstand findet genau am Beginn der Europäischen Nachhaltigkeitswoche statt … und wird zum ersten Mal aktiv nachhaltig(er): kein Plastik- oder anderes Wegwerfgeschirr, Spaß beim Batterienwerf-Stand der Verbraucherzentrale, beim Grillen Holzkohle erzeugen statt verbrennen, Wasser aus Uferfiltrat und mit Solarenergie …

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