Gemeinwohl in den Verfassungen der Welt

»Dabei schlägt die Gemeinwohl-Ökonomie nichts Anderes vor, als die Umsetzung der Hauptzielsetzung aller Verfassungen weltweit, nämlich den Auftrag an die Ökonomie, das Gemeinwohl, also das Wohl und die allmähliche Verbesserung der Lebenshaltung aller Volksschichten zu fördern.«

Günter Grzega, em. Vorstands­vor­sit­zender der Sparda-Bank München eG

Eine Auswahl

»Die gesamte wirtschaft­liche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl.«

Artikel 151 der Verfassung Bayerns, die 1946 in einer Volks­ab­stimmung angenommen wurde.

»Jedermann hat die sittliche Pflicht, für das Wohl des Ganzen zu wirken.«

Verfassung der Freien und Hanse­stadt Hamburg, Präämbel

»Im Mittel­punkt des Wirtschafts­lebens steht das Wohl des Menschen.«

Landes­ver­fassung
Nordrhein-Westfalen
,
Artikel 24

»Die wirtschaft­liche Freiheit des einzelnen findet ihre Grenzen in der Rücksicht auf die Rechte des Nächsten und auf die Erfor­der­nisse des Gemein­wohls.«

Landes­ver­fassung Rheinland-Pfalz, Artikel 52(2)

»Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allge­meinheit dienen.«

Deutsches Grund­gesetz,
Artikel 14

»Das Gesetz bestimmt die Wirtschafts­pläne, damit die öffent­liche und private Wirtschafts­tä­tigkeit nach dem Allge­meinwohl ausge­richtet werden können.«

Verfassung Italiens, Artikel 41

»Der gesamte Reichtum des Landes in seinen verschie­denen Formen und unbeschadet seiner Träger­schaft ist dem allge­meinen Interesse unter­ge­ordnet.«

Verfassung Spaniens, Artikel 128

»Die wirtschaft­liche Aktivität und die Privat­in­itiative sind frei, innerhalb der Grenzen des Gemein­wohls.«

Verfassung Kolum­biens,
Artikel 333