Aus dem Weltall betrachtet erscheint unser blauer Planet einzig­artig schön. Doch der Blick hat auch etwas Beklem­mendes: Satel­liten- und Drohnen­bilder zeigen, wie verletzlich unsere winzige Heimat im Universum ist, wie wir in wenigen Jahrzehnten unsere Lebens­grundlage zerstört haben, wie die Urwälder verschwinden und die Polkappen schmelzen.

Eine neue Strategie muss her! Das Konzept der Plane­taren Grenzen zeigt, wo wir besonders schnell handeln müssen, worüber wir noch zu wenig wissen und wo es schon Erfolge gibt.

Damit setzen wir uns in der ersten Folge der Diskus­si­ons­reihe ausein­ander und wie wir selber mit der UN-Nachhal­tig­keits-Agenda 2030 Change-Agents für eine kinder- und enkel­taug­liche Zukunft werden können.

Die Termine
  • Mo
    15
    Mrz

    Eine andere Welt ist möglich! – Teil 2: Pandemie und Ökosysteme

    19:00 Uhr | online – aus den Räumen der Firma Nautical Elements, Bad Oeynhausen, Mönich­husen 77

    Etappe 3 der Vortrags-und Diskus­si­ons­reihe Die Welt neu denken

    »Aufruf zum zivilen Ungehorsam« – so lautet der Unter­titel des 2019 erschienen Buchs von Vandana Shiva. Die indische Quanten­phy­si­kerin mit dem Ehren­namen »Mother of Seeds« ist berühmt geworden durch ihre Erfolge gegen Saatgut­kar­telle, globale Biopi­ra­terie und Monster­firmen wie Monsanto.

    Was können wir von der Alter­na­tiven Nobel­preis­trä­gerin und ihren Erfolgen im Kampf gegen Monster­firmen wie Monsanto für unsere aktuelle Situation lernen?

    Dass Vandanas Shivas Visionen heute gesetzlich veran­kerte Realität sind ist eine Blaupause für uns und die Heraus­for­de­rungen, vor denen wir spätestens seit der Corona-Krise stehen: Landgrabbing durch Pharma­firmen und Techgi­ganten, Patente auf Heilpflanzen, Abhän­gigkeit von Medika­menten und Medizin­technik, Verlust von alltäg­lichem Pflege- und Heilwissen.

    Aus der Perspektive einer heilenden Welt anno 2039 erleben wir, was statt dessen da sein kann wenn das, was wir nicht wollen, verschwunden ist.

    Referentin

    Katharina Walckhoff
    Trans­for­ma­ti­ons­de­si­gnerin · Gemeinwohl-Ökonomie und Ethischer Welthandel Minden-Lübbe­cke/OWL

    im Gespräch mit

    Lara Heide­meier-Prüßner
    Natur­er­leb­nis­päd­agogin und Wildkräu­ter­ex­pertin, Bad Oeynhausen

     

     

    Weitere Infos und Zugangslink

    Bitte schickt mir den Zugangslink und weitere Infos zur Veranstaltungsreihe.

     


     
  • Mo
    22
    Mrz

    Von Schockstrategien zum LEAP-Manifest

    19:00 Uhr | online — und wenn möglich im Kleinen Theater im Weingarten, Minden, Königswall 97

    Etappe 4 der Vortrags-und Diskus­si­ons­reihe Die Welt neu denken

    Die Kanadierin Naomi Klein wurde mit ihren Büchern zum Feindbild Nr. 1 der Neoli­be­ralen Wirtschafts­vor­denker und zur Ikone der globa­li­sie­rungs­kri­ti­schen Bewegung: »No Logo – über den Kampf der Global Player um Markt­macht« erschienen 2000 und stellt die Mecha­nismen an den Pranger, mit denen Konzerne als Marken­in­haber eine sucht­artige Gier nach Marken­ar­tikeln bei den Kindern und Jugend­lichen der Jahrtau­send­wende erzeugt und gesteuert haben. Und mit der 2007 erschie­nenen Übersetzung von »Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapita­lismus« meint man eine verstörend präzise Beschreibung für die aktuelle Krise in der Hand zu haben.

    Wie soll die Nach- oder Mit-Corona-Welt aussehen? Für welche Verän­de­rungen wollen wir die aktuelle Krise nutzen? Wie überwinden wir die Feind­bild­di­cho­tomie, wie werden wir Viele?

    Naomi Klein, die Feind­bild­ex­pertin schlechthin, ist über ihren Schatten gesprungen, hat 2015 – also im gleichen Jahr, als die Agenda 2030 mit den 17 SDGs und das Pariser Klima­ab­kommen verab­schiedet wurden – die Köpfe der verfein­detsten Gruppen (und ihre eigenen Gegner!) an einen Tisch gebracht. Und nach einer wochen­langen Klausur ist das Leapma­nifest entstanden:

    Wenn wir bleiben wollen, brauchen wir einen großen Sprung! 2015, als das LEAP-Manifest entstand, fand auch unsere 1. Mindener Zukunfts­Werk­statt statt: Aus der Perspektive einer heilenden Welt anno 2039 erleben wir, was statt dessen da sein kann wenn das, was wir nicht wollen, verschwunden ist.

     

    Referent*innen

    Katharina Walckhoff
    Trans­for­ma­ti­ons­de­si­gnerin · Gemeinwohl-Ökonomie und Ethischer Welthandel Minden-Lübbe­cke/OWL

    Gregor Eckert
    Schau­spieler

     

     

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