Wie wollen wir in Zukunft wirtschaften und handeln?

Wir finden, die demokratische Beteiligung zu dieser Frage sollte einfach und auf vielen verschiedenen Wegen möglich sein.

Wir wagen ein Experiment und laden Sie ein, Ihre Vorschläge für zukünftiges Wirtschaften hier auf die Seite zu schreiben – ohne Anmeldung – wie in einem Gästebuch, aber bitte nur Beiträge, die zum Thema gehören. Andere Themen werden nicht frei­ge­schal­tet.

Vorschläge machen – So funktioniert’s …

Zu jedem Vorschlag gehören Name und E-Mailadresse. Diese Angaben werden nicht veröffentlicht, sind aber wichtig, denn nur mit diesen Informationen in Verbindung mit dem Beitragstext kann eine Löschung des Eintrags erfolgen, wie es die DSGVO als Möglichkeit fordert.

Ein Beitrag wird nur freigeschaltet, wenn er eine konstruktive Antwort auf die Frage »Wie wollen wir in Zukunft wirtschaften?« darstellt.

Wenn es zu viele Einträge werden – was wir hoffen – behalten wir uns vor, die Beiträge nach thematischen Stichworten zu sortieren.

Tipp: Schreiben Sie Ihren in Vorschlag in einer Textverabeitung und kopieren Sie ihn dann in das Formular. So kann nichts verloren gehen, wenn es mal einen Fehler gibt.

 

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder (mit * gekennzeichnet) aus.

Bisherige Vorschläge

Nachhaltigkeit und Einhaltung von Tier- und Menschenwürde sollte zum Wettbewerbsvorteil werden

Nachhaltigkeit und Einhaltung von Tier- und Menschenwürde sollte zum Wetbewerbsvorteil werden

Menschenrechtsverletzungen stellen im globalen Wirtschaftssystem keine Ausnahme dar. Unternehmensgewinne speisen sich systematisch aus menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und niedrigen Umweltstandards.

Im Juni 2014 richtete der UN-Menschenrechtsrat eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe zur Entwicklung verbindlicher Regeln für transnationale Unternehmen ein. Das Ziel: ein internationales Abkommen („UN-Treaty“), das verbindliche, klare Regeln für Unternehmen schafft und den Betroffenen Klagemöglichkeiten eröffnet.

Ende 2016 verabschiedete die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP). Der Mut für eine verbindliche Regulierung der Unternehmensverantwortung im Sinne des UN-Menschenrechtsrats fehlte allerdings. Die großen Wirtschaftverbände fürchteten den Mehraufwand und plädierten für eine freiwillige Verpflichtung.

Die Einhaltung der Tier- und Menschenwürde sowie hoher Umweltstandards eines Unternehmens in der gesamten Lieferkette sollte stärker – auch finanziell belohnt werden. Freiwillige Verpflichtungen reichen nicht aus, um die notwendigen großen Schritte zu gehen.

Weitere Beteiligungsmöglichkeiten

Um Ideen zu dis­ku­tie­ren, kann ein Vor­schlag auf zum-Gemeinwohl.org – unserem Online-Stammtisch – als Frage ein­ge­bracht wer­den. Dafür ist eine Re­gis­trie­rung not­wendig.

Auf dem FairWandel­Fest am 30. September am Mindener Ober­markt können wir uns persön­lich aus­tauschen. Dazu gibt es Frage­bögen, eine Wandel­Wand, die wir gemeinsam gestalten, und viele weitere Attraktionen.

Schirmherrschaft
Michael Jäcke
Bürgermeister Stadt Minden

Eine Initiative der

In Kooperation mit

Copied!